Verein für Kanusport Bayer Leverkusen


Donnerstag, 29. Juli 2010
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Kanupolo in Leverkusen Drucken E-Mail
Geschrieben von David Seehausen   
Freitag, 1. September 2006

Seit 2005 ist Leverkusen und Umgebung keine Kanupolo-freie Zone mehr! Bis zu 20 Paddler/innen spielen jede Woche abends zwischen den Buhnen vor dem Bootshaus des VKL das beliebte Spiel. Seit Anfang 2006 haben wir mit einer Mannschaft das erste Turnier bestritten. Außerdem haben wir nun auch ein "richtiges" Spielfeld auf unserem Buhnenfeld und die ersten Kanupolo-Boote angeschafft (früher benutzten wir unsere Wildwasser-Kurzboote), die zwar schon ziemlich alt sind, aber für den Anfang reichen müssen.

Hier sind unsere besten KANUPOLO-Links.

Wer immer die neuesten Links zum Kanupolo erhalten will, kann sich hier registrieren lassen und kriegt von unserem Polowart z.B. neue Trainingszeiten, Infos zu Turnieren, ... 

Hier gibt's die Deutschen Wettkampfbestimmungen fürs Kanupolo als PDF-Datei zum Download. 
 Kanupolo in Leverkusen
Wer Interesse an Kanupolo hat und mitmachen möchte ist herzlich willkommen. Einfach mal zu den Trainingsterminen vorbeischauen und vielleicht direkt mitmachen (Termine gibt es hier), oder einfach Kontakt aufnehmen mit kanupolo[ät]kanuclub-leverkusen.de .
Link zum DKV (Kanupolo)
Erläuterung von unserem Kanupolowart Michael Scheck: Was ist Kanupolo
Nein, es werden keine Pferde durch’s Wasser gejagt und man versucht die armen Viecher auch nicht in ein Kanu zu quetschen.
Wie dann?
 20060716-Polospieler06
Manche Leute sagen, es sei eine Mischung aus Handball und Basketball im Kajak, andere tun es als eine andere Form der Klopperei - eine Art Rugby ab. Aber das taugt als Erklärung nur wenn die Zeit sehr begrenzt ist.

Fangen wir also ganz von vorne an. Man braucht ein Spielfeld (23m x 35m) mit zwei Toren (Kasten von 1m x 1,5m mit Netz) an den kurzen Seiten, die zwei Meter über dem Wasserspiegel angebracht sind. Dazu nehme man fünf Spielerinnen oder Spieler pro Team und einen Wasserball.
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Zur Ausrüstung gehört selbstverständlich ein Kajak und ein Paddel, aber außerdem noch ein Helm mit Gesichtsschutz und eine Schwimmweste (die nicht zur Integration von Nicht-Schwimmern, sondern zum Schutz des Oberkörpers getragen wird) Ziel dieses Projektes ist es, mehr Tore als das andere Team zu erzielen.

Um zu verhindern, dass die Gegner den Ball ungehindert in das Tor werfen, gibt es einen ‘fliegenden’ Torwart, der mit seinem aufgestellten Paddel versucht, das Tor zu schützen und von den Gegnern nicht weg geschoben werden darf. Spieler, die in Ballbesitz sind (d.h. der Ball ist in der Hand oder in Reichweite), darf man allerdings schieben und ‘schicken’ und zwar in’s Wasser.

Jegliche Form der Behinderung (Festhalten des Boots, mit dem Paddel vom Boot des Gegners abstoßen, die Spritzdecke aufziehen, mit zwei Händen schubsen oder schubsen, wenn der Gegner nicht in Ballbesitz ist und andere kleine Gemeinheiten) oder Gefährdung des Gegners durch Schlagen des Paddels oder gegen den Beckenrand Schubsen sind verboten und werden mit Spielstrafen geahndet. Spielstrafen fallen je nach Härte des Fouls unterschiedlich schwer aus: eine rote Karte bedeutet, der Spieler soll sofort unter die warme Dusche, bei einer gelben Karte darf er erstmal nur zwei Minuten verschnaufen. Als Ankündigung für diese beiden Varianten gibt es die Verwarnung in Form der grünen Karte. Bei all diesen Bestrafungen kriegt das andere Team den Ball entweder als direkten oder indirekten Freistoß, die man als leichtere Strafe auch ohne Karte geben kann.

Spielstrafen setzen voraus, dass es einen Schiedsrichter gibt...Zwei Stück um genau zu sein. Sie laufen an den langen Seiten des Spielfelds mit und müssen jeden Pfiff mit einem Handzeichen erklären. Nachdem man also ein Foul gesehen und gepfiffen hat, muss man zu der Richtung auch noch anzeigen, was für eine Art von Foul man meint gesehen zu haben. Meist pfeifen Aktive aus anderen Vereinen.

Wenn alles bereit ist stellen sich beide Teams an der Tor-Aus-Linie auf. Der Schiedsrichter schmeißt den Ball in die Mitte des Felds und auf den Pfiff sprinten zwei los, um ihn zu ergattern. Ja und dann geht’s los...
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Das Spielfeld (nach den Wettkampfbestimmungen)
Das Spielfeld ist rechteckig, hat eine Länge von 35 Metern und eine Breite von 23 Metern. Es darf in Länge und Breite um einen Meter nach außen oder innen abweichen.
Außerhalb der Spielfeldmarkierung an den kurzen Seiten soll sich eine freie Wasserfläche von mindestens zwei


Metern Länge über die gesamte Spielfeldbreite als Auswechselzone befinden.
Über die gesamte Spielfeldlänge muss beidseitig außerhalb des Spielfeldes eine freie Wasserfläche von je einem Meter vorhanden sein.
Die Mindestwassertiefe muss 90 cm betragen. Es wird auf stehenden Gewässer gespielt.
Die Mindestdeckenhöhe über dem Spielfeld muss fünf Meter betragen, innerhalb von drei Metern über dem Spielfeld dürfen keine Gegenstände den Spielbetrieb behindern.
Die Ausrüstung
Polospieler
Das Boot (Kajak)
Das Poloboot darf zwischen 2 und 3 Metern lang und Breite zwischen 0,5 bis 0,6 Metern breit sein.
An der Bootsspitze und am Heck sind weiche Gummipuffer angebracht um Beschädigungen an den Gegnerischen Booten und Verletzungen der Gegner zu vermeiden.
Der Ball
Gespielt wird in der Klasse Herren mit einem offiziellem Poloball (Größe 5) wie er auch von den Wasserballern benutzt wird.. Er muss einen Umfang von 68,5 bis 71 cm und ein Gewicht von ca. 400 bis 500 Gramm besitzen.
Damen und Junioren spielen mit einem offiziellen Juniorenpoloball (Größe 4).
Die Spielregeln in Kürze:
Auf dem Spielfeld dürfen sich 8 Spieler pro Mannschaft befinden. 3 davon sind Auswechselspieler, die in der Auswechselzone hinter dem eigenen Tor auf ihren Einsatz warten. Es gibt keinen festen Torwart. Jeder der unter dem Tor liegt und das Paddel hoch hält, gilt als Torwart und dar von den Gegnern nicht angegriffen werden.
Vor dem Anpfiff liegen alle Feldspieler an der Tor-aus-linie. Einer der Schiedsrichter wirft den Spielball in die Mitte des Feldes und Pfeift das Spiel an. Jeweils ein Spieler der Mannschaften spurtet zum Ball und versucht ihn zu ergattern.
Die Schiedsrichter

Ein Schiedsrichterteam besteht aus 2 Schiedsrichtern, die auf beiden Seiten des Spielfeldes entlanglaufen können, 2 Linienrichtern an den Tor-Aus-Linien, die anzeigen wenn der Ball ins aus fliegt, einem Protokollführer, und einem Zeitnehmer.
Alle zusammen haben natürlich dafür zu sorgen, dass die Spielregeln eingehalten werden.

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Mai 2008 )
 
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