|
Seit 2005 ist Leverkusen und Umgebung keine Kanupolo-freie Zone mehr! Bis zu 20 Paddler/innen spielen jede Woche abends zwischen den Buhnen vor dem Bootshaus des VKL das beliebte Spiel. Seit Anfang 2006 haben wir mit einer Mannschaft das erste Turnier bestritten. Außerdem haben wir nun auch ein "richtiges" Spielfeld auf unserem Buhnenfeld und die ersten Kanupolo-Boote angeschafft (früher benutzten wir unsere Wildwasser-Kurzboote), die zwar schon ziemlich alt sind, aber für den Anfang reichen müssen.
Hier sind unsere besten KANUPOLO-Links.
Wer immer die neuesten Links zum Kanupolo erhalten will, kann sich hier registrieren lassen und kriegt von unserem Polowart z.B. neue Trainingszeiten, Infos zu Turnieren, ...
| Hier gibt's die Deutschen Wettkampfbestimmungen fürs Kanupolo als PDF-Datei zum Download. |
 |
Wer
Interesse an Kanupolo hat und mitmachen möchte ist herzlich willkommen.
Einfach mal zu den Trainingsterminen vorbeischauen und vielleicht
direkt mitmachen (Termine gibt es hier), oder einfach Kontakt aufnehmen mit kanupolo[ät]kanuclub-leverkusen.de .
|
| Link zum DKV (Kanupolo) |
| Erläuterung von unserem Kanupolowart Michael Scheck: Was ist Kanupolo |
Nein, es werden keine Pferde durch’s Wasser gejagt und man versucht die armen Viecher auch nicht in ein Kanu zu quetschen.
Wie dann? |
 |
Manche
Leute sagen, es sei eine Mischung aus Handball und Basketball im Kajak,
andere tun es als eine andere Form der Klopperei - eine Art Rugby ab.
Aber das taugt als Erklärung nur wenn die Zeit sehr begrenzt ist.
Fangen wir also ganz von vorne an. Man braucht ein Spielfeld (23m x
35m) mit zwei Toren (Kasten von 1m x 1,5m mit Netz) an den kurzen
Seiten, die zwei Meter über dem Wasserspiegel angebracht sind. Dazu
nehme man fünf Spielerinnen oder Spieler pro Team und einen Wasserball. |
 |
Zur
Ausrüstung gehört selbstverständlich ein Kajak und ein Paddel, aber
außerdem noch ein Helm mit Gesichtsschutz und eine Schwimmweste (die
nicht zur Integration von Nicht-Schwimmern, sondern zum Schutz des
Oberkörpers getragen wird) Ziel dieses Projektes ist es, mehr Tore als
das andere Team zu erzielen.
Um zu verhindern, dass die
Gegner den Ball ungehindert in das Tor werfen, gibt es einen
‘fliegenden’ Torwart, der mit seinem aufgestellten Paddel versucht, das
Tor zu schützen und von den Gegnern nicht weg geschoben werden darf.
Spieler, die in Ballbesitz sind (d.h. der Ball ist in der Hand oder in
Reichweite), darf man allerdings schieben und ‘schicken’ und zwar in’s
Wasser.
Jegliche Form der Behinderung (Festhalten des Boots, mit dem Paddel vom
Boot des Gegners abstoßen, die Spritzdecke aufziehen, mit zwei Händen
schubsen oder schubsen, wenn der Gegner nicht in Ballbesitz ist und
andere kleine Gemeinheiten) oder Gefährdung des Gegners durch Schlagen
des Paddels oder gegen den Beckenrand Schubsen sind verboten und werden
mit Spielstrafen geahndet. Spielstrafen fallen je nach Härte des Fouls
unterschiedlich schwer aus: eine rote Karte bedeutet, der Spieler soll
sofort unter die warme Dusche, bei einer gelben Karte darf er erstmal
nur zwei Minuten verschnaufen. Als Ankündigung für diese beiden
Varianten gibt es die Verwarnung in Form der grünen Karte. Bei all
diesen Bestrafungen kriegt das andere Team den Ball entweder als
direkten oder indirekten Freistoß, die man als leichtere Strafe auch
ohne Karte geben kann.
Spielstrafen setzen voraus, dass es einen Schiedsrichter gibt...Zwei
Stück um genau zu sein. Sie laufen an den langen Seiten des Spielfelds
mit und müssen jeden Pfiff mit einem Handzeichen erklären. Nachdem man
also ein Foul gesehen und gepfiffen hat, muss man zu der Richtung auch
noch anzeigen, was für eine Art von Foul man meint gesehen zu haben.
Meist pfeifen Aktive aus anderen Vereinen.
Wenn alles bereit ist stellen sich beide Teams an der Tor-Aus-Linie
auf. Der Schiedsrichter schmeißt den Ball in die Mitte des Felds und
auf den Pfiff sprinten zwei los, um ihn zu ergattern. Ja und dann
geht’s los... |
 |
| Das Spielfeld (nach den Wettkampfbestimmungen) |
Das
Spielfeld ist rechteckig, hat eine Länge von 35 Metern und eine Breite
von 23 Metern. Es darf in Länge und Breite um einen Meter nach außen
oder innen abweichen.
Außerhalb der Spielfeldmarkierung an den kurzen Seiten soll sich eine freie Wasserfläche von mindestens zwei
Metern Länge über die gesamte Spielfeldbreite als Auswechselzone befinden.
Über die gesamte Spielfeldlänge muss beidseitig außerhalb des
Spielfeldes eine freie Wasserfläche von je einem Meter vorhanden sein.
Die Mindestwassertiefe muss 90 cm betragen. Es wird auf stehenden Gewässer gespielt.
Die Mindestdeckenhöhe über dem Spielfeld muss fünf Meter betragen,
innerhalb von drei Metern über dem Spielfeld dürfen keine Gegenstände
den Spielbetrieb behindern. |
| Die Ausrüstung |
|
|
| Das Boot (Kajak) |
Das Poloboot darf zwischen 2 und 3 Metern lang und Breite zwischen 0,5 bis 0,6 Metern breit sein.
An der Bootsspitze und am Heck sind weiche Gummipuffer angebracht um
Beschädigungen an den Gegnerischen Booten und Verletzungen der Gegner
zu vermeiden. |
| Der Ball |
Gespielt
wird in der Klasse Herren mit einem offiziellem Poloball (Größe 5) wie
er auch von den Wasserballern benutzt wird.. Er muss einen Umfang von
68,5 bis 71 cm und ein Gewicht von ca. 400 bis 500 Gramm besitzen.
Damen und Junioren spielen mit einem offiziellen Juniorenpoloball (Größe 4). |
| Die Spielregeln in Kürze: |
Auf
dem Spielfeld dürfen sich 8 Spieler pro Mannschaft befinden. 3 davon
sind Auswechselspieler, die in der Auswechselzone hinter dem eigenen
Tor auf ihren Einsatz warten. Es gibt keinen festen Torwart. Jeder der
unter dem Tor liegt und das Paddel hoch hält, gilt als Torwart und dar
von den Gegnern nicht angegriffen werden.
Vor dem Anpfiff liegen
alle Feldspieler an der Tor-aus-linie. Einer der Schiedsrichter wirft
den Spielball in die Mitte des Feldes und Pfeift das Spiel an. Jeweils
ein Spieler der Mannschaften spurtet zum Ball und versucht ihn zu
ergattern. |
| Die Schiedsrichter |
Ein Schiedsrichterteam besteht aus 2 Schiedsrichtern, die auf beiden
Seiten des Spielfeldes entlanglaufen können, 2 Linienrichtern an den
Tor-Aus-Linien, die anzeigen wenn der Ball ins aus fliegt, einem
Protokollführer, und einem Zeitnehmer.
Alle zusammen haben natürlich dafür zu sorgen, dass die Spielregeln eingehalten werden.
|