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Am Freitag, den 9. Februar um 16:00 war es mal wieder soweit. 7 Paddler des VKLs von 13 bis 20 trafen sich am Bootshaus des Verein für Kanusport Bayer Leverkusen, um wie schon in den Jahren zuvor nach Schlagstein zum Waldheim aufzubrechen, wo an diesem Tag wieder einmal die traditionelle Schlagsteinfahrt des Eschweiler Kanuclubs beginnen sollte. Mit dabei vom VKL waren Mareike, Laura, Wiebke, Niels, Patrick, Pascal und David, die aber nur einen kleinen Teil der insgesamt ca. 120 Leute ausmachte. Der Vereinsbus wurde gepackt und nachdem wir auch die tollen Kerzen eingepackt hatten ging's los Richtung Eifel.
Kurz nach der Abfahrt "Düren" überholten uns die Grevenbroicher , an die wir uns direkt anhingen und die uns auch fast richtig zum Waldheim brachten. Zwar fuhren wir dank ihnen ein paar Serpentinen zweimal, aber das war ja alles so geplant (ne Locke). Danach begrüßten wir erst einmal die Bergheimer , die schon da waren. Nachdem wir alle begrüßt hatten starteten wir erst einmal zum Boothaus, wo wir für die kommenden Tage untergebracht waren und legten unsere Sachen ab. Da trafen wir dann auch gleich die Boicher , die auch grad dabei waren alles auszupacken. Anschließend suchten wir erst einmal den nächsten Supermarkt auf (und fuhren erst einmal in die richtige Richtung, dann in die falsche und dann wieder in die richtige, bis wir ihn schließlich fanden ), wo wir uns mit Chips und Getränken eindeckten. Als wir diese dann wieder am Bootshaus abliefern wollten kamen wir schon zu spät, da wieder alles abgeschlossen war. Also wieder zum Waldheim . Auf dem Weg dorthin durften wir dann noch das Gepäck von Bine und Andrea mitnehmen , die aber nicht selber mitgenommen werden wollten. Kurz darauf kriegten wir auch unser Jugendherbergenähnliches Abendessen. Als alle satt waren brachten wir noch unsere Einkäufe zum Bootshaus und gingen dann über den Matschweg zurück zum Bootshaus wo sich alle Paddler der ca. 12 Vereine in eine lange Reihe nach der Größe einsortieren durften und bekamen eine Zahl mit Edding auf die Hand gemalt (Idee wurde von unserer BJF geklaut !!! ). Dann bekam jeder eine Fackel und wir machten eine große Fackelwanderung im Wald und guckten uns Schlagstein und Obermaubach von oben an. Wir blieben direkt am Bootshaus, während die anderen zum Waldheim zurückgingen. Am Bootshaus feierten wir dann noch etwas und guckten uns "Wo ist Fred" an.
Am nächsten Morgen wurden wir erst einmal um 7:45 Uhr von lauter Karneval smusik geweckt, die uns sozusagen zum Aufstehen zwang. Nachdem alle fertig waren ging's hoch zum Frühstück. Die ersten Sachen waren aufgedeckt und wir warteten eigentlich nur noch auf die Brötchen, da wurde uns auf einmal alles wieder weggenommen und wir wunderten uns zunächst was das denn jetzt sollte. Dann kam die Jugend des EKC und bindete allen, die an einem Tisch saßen die Hände zusammen. Ja toll uns so sollten wir jetzt essen oder wie? JA! Wir kamen erst einmal als letztes zum Essen, das im Flur aufgebaut war. Wir hatten uns aber zwischenzeitlich schon ein Brötchen gemopst . Doch irgendwann kamen wir dann doch zum Essen. Alle waren fertig außer einer: Ich aß noch gemütlich mein x-tes Brötchen und die anderen konnten es nicht mehr abwarten und so machten sie sich frühzeitig die Klettbänder ab. Nicht ohne Folgen, denn Elgin sah alles, worauf Mareike und Pascal sich wieder mit mir verbinden mussten. Danach hatten wir etwas Pause, bis wir mit der Rurtalbahn nach Heimbach fuhren, wo die Rallye stattfinden sollte. 100 Leute (ohne die Rallyevorbereiter, die im Auto vorgefahren waren) in einem kleinen Zug: Das war voll! Aber es ging. Am Bahnhof angekommen mussten erst einmal alle über die Rur auf einen Parkplatz, wo dann die Gruppen aufgeteilt wurden und die Rallye begann. Erstmal bekamen wir etwas zu essen. Dann ging's zur 1. Station, wo wir Getränke erraten mussten, was teilweise gar nicht mal so einfach war. Dann weiter zur nächsten, wo wir eine komische, kaum zu erklären Aufgabe machen mussten, mit rumspringen in Felder und nicht drehen dürfen... (Ja ich weiss, wer das nicht mitgemacht hat, kapierts net ! ) bei Blümchen und Matthias. Zwischendurch bauten wir an unserem "Cocon" für unser rohes Ei - Aufgabe war es eine Hülle für ein rohes Ei zu bauen, aus Dingen, die aus der Natur kommen, um es anschließend aus 2m fallen zu lassen. Natürlich durfte es nicht kaputt gehen. An der nächsten Station wurden uns Orte, die über die ganze Welt verteilt waren in Zeitzonen einteilen und dann raten, welche Uhrzeit dann in Deutschland wäre. Bei der nächsten durfte eine Person (ich) ein Würstchen, was mit 200ml Löwensenf überzogen war aufessen ohne die Hände zu benutzen, das in der Luft an einem Faden aufgehangen war. Ich war nur am Pusten, weil ich meine ganze Fresse voller Senf hatte . Naja gottseidank gab's anschließend noch n Würstchen (ohne Senf) als Belohnung und dann wurden erstmal die Hände in der Rur gewaschen. Bei Elgin, Jana und Jakob durften wir uns ein Lied aussuchen und mussten dann dazu tanzen und Matheaufgaben lösen (Das mit dem Tanzen ist auch von uns geklaut! ). An der Burg dann durften wir rohe Eier aufstechen und ausblasen und es durfte nichts kaputt gehen und das ganze ging auf Zeit. Danach suchten wir die Infozentrale von Heimbach auf, weil niemand uns beantworten konnte, was eine "Opferwurst " ist. Auch fragten wir noch einige Dinge bezüglich der Rur. Als wir wieder am Parkplatz angekommen waren sollten wir noch eine Aufgabe mit verbundenen Augen machen, was wir dann letztendlich doch nicht machten, da es viel zu lange gedauert hätte und die Bahnen zurück nach Schlagstein nur jede Stunde fuhren. Am Bootshaus wieder angekommen wurde erst einmal gechillt und wir guckten uns noch einen weiteren Film an. Danach ging's hoch zum Waldheim und es gab lecker Spaghetti mit Tomatensoße. Abends spielten einige noch ein "Fangspiel" im Dunkeln, dass vom KKB organisiert wurde (in der Zeit schlief ich noch etwas) pünktlich zum Video vom Nachmittag von der Singstation kamen ich und Mareike wieder hoch. Danach wurde erst einmal ne Runde Singstar gezockt und ich hab gewonnen - Juhu - gegen Elgin (die eigentlich ganz gut singen kann ). Naja dann wollte der VKL wieder runter, weils noch lecker Wackelpudding von der Yvy vom KKB gab - Hmmm lecker. Wir hörten noch etwas Musik und dann wurde geschlafen.
Am nächsten Morgen gab's erst um 9 Uhr Frühstück, da wir ja heute normal essen konnten . Danach brachen wir ins Wellenbad im nächsten Ort auf. Da ging direkt mal vooooll die Party und es wurde gegrölt was das Zeug hält. Die Bademeister hatten schon keinen Bock mehr und mussten uns ständig ermahnen. Naja so sind wir Paddler halt - Manchmal ein wenig a. . Nach einem Massenrutschen dann gab es leider noch einen Verletzen und kurze Zeit später ging's auch wieder raus. In der Dusche dann noch einmal ein großes Humba-Tätärä (gibt's davon Fotos ? Wenn ja immer her damit!) - Das war so ne geile Aktion. Schnell nach Haus, denn wir haben gedacht wir kommen schon zu spät zum Essen. Denkste - Wir durften noch über ne halbe Stunde warten, weil die Köche uns das Essen nicht geben wollten, weil 1. der Chris nicht da war und 2. "zu viele vor der Essenausgabe stehen würden und wir uns alle hinsetzen sollten". SUUUUPA, aber OK. Da blieb wenigstens Zeit die ganzen Joghurts auszutauschen. Kurze Zeit später gab's Geschnetzeltes mit Reis - man ging das schnell weg . Anschließend finden wir an zu packen und machten alles sauber. Dann hörten wir noch eben die Abschlussrede vom Chris, verabschiedeten uns von allen und dann fuhren wir wieder ab nach Leverkusen (auch wenn über einige Umwege, weil wir ja nicht wieder die Grevenbroicher vor uns hatten ). Insgesamt wieder mal eine sehr gelungene Fahrt mit vielen neuen Spielen und für die Rallye echt mal Daumen hoch (auch wenn's keine Preise gab ).
Ein Bericht von: David Seehausen
Wer einige Bilder sehen will kann hier klicken.
Hier gibt's den Bericht vom letzten Jahr.
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