Verein für Kanusport Bayer Leverkusen


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Ostertour 2009 Drucken E-Mail
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Geschrieben von David Seehausen   
Mittwoch, 17. Juni 2009

Wann war der Verein schon mal pünktlich? Erst sah es aus, als könnten wir wirklich pünktlich losfahren. Doch da hatten wir die Rechnung nicht mit dem KSK gemacht. Oh..!! Nachdem dann auch die Krefelder eingetroffen waren, konnte es losgehen. Aber Halt! Gerade auf der Autobahn, bemerkte Hansi, dass die Playstation und die wichtige Pomade vergessen wurden. Also schnell los zu Hansis Wohnung mitten in die Kölner Innenstadt. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann auch für den letzten Bus los in die französischen Pyrenäen.

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 Reinhard an einem Wehr

 

Die Fahrt, spannend wie immer, es wurde dunkel, es wurde hell, ein neuer Tag brach an! Wie durch ein Wunder waren wir die Ersten am Tarn. Selbst gegen Michas allseits bekannten Bleifuß, hatten Hansi und Roman sich durchgesetzt. Der Bäcker wurde leeeeeeeer gekauft und  es ging los nach Les Vignes zu einem sonnigen Frühstück. Nach langem und ausgiebigem Frühstück, zogen sich alle um und es ging auf den ersten Fluss der zwei Wochen. Nach einer leckeren Erbsensuppe, ging es in das von Hansi ausgesuchte 2-Sterne-Hotel. Abends ging es noch in eine Kneipe, um den Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Als dann auch der Rest der noch wachen Kanuten mit einem „freundlichen“ ‘ I’ts time to sleep now!!! ‘  von einem komischen alten Franzosen zur Ruhe ermahnt worden war, wurde es langsam ruhig im Hotel. Am nächsten morgen ging es für die Anfänger wandern und die Fortgeschrittenen durften mit auf dem Lot paddeln gehen. Um 0.00 Uhr gab es dann ein Wiedersehen in Bagnères de Luchon. Wie konnte es auch anders sein, es gab Nudeln mit Tomatensauce!

Am Dienstag ging es für die Übungsleiter und deren Helfer auf den Esera (WW III-IV). Nachdem die Tour für die Helfer beendet war und sie ausgestiegen waren, ging es für die Übungsleiter weiter durch die Schlucht.

Nach zwei weiteren spannenden Paddeltouren, unter anderem eine bei der erst die Anfänger eine Stunde, vielleicht auch mehr, auf die Fortgeschrittenen und Übungsleiter warten mussten und dann auch die Fortgeschrittenen gefühlte 5 Stunden auf die Anfänger warten mussten, war ein „freier Tag“ eingeplant. An diesem Tag hatte Hansi für uns eine „wunderbare“ Wanderung geplant, bei der wir durch 50cm hohen Schnee wandern mussten und es einiger Abstürze gab. „ Ich hatte meinen ersten Absturz mit 16, auf einer Schneewanderung!“

Auch am nächsten Tag gingen wir nicht paddeln, sondern wollten Babsi vom Flughafen in Toulouse abholen und anschließend zusammen in eine Therme in der Nähe schwimmen gehen. Während der Bus von Hansi, Babsi am Flughafen abholte, fuhren die übrigen Busse in die Innenstadt von Toulouse. Zur verabredeten Zeit waren genau diese Busse an der verabredeten Therme. Und wer war natürlich wieder einmal nicht pünktlich? Genau, Hansi mit seinem Bus. Wie sich später herausstellte war sein Bus auch noch in die Innenstadt von Toulouse gefahren, um Babsi einen Bikini zu besorgen, da sie nicht damit gerechnet hatte, dass wir direkt an ihrem Anreisetag schwimmen gehen würden. Als sie dann endlich an der Therme ankamen, und wir schon fast im Schwimmbad waren, stellte sich raus, dass leider keine Badeshorts in dieser Therme erlaubt waren und so fuhren wir wieder nach Luchon.

Am nächsten Tag ging es dann wirklich in die Therme nach Bagnères de Bigorre, die wir auch letztes Jahr schon besucht hatten und bei der wir auch schon letztes Jahr schon beinahe rausgeflogen wären. Natürlich ging es auch dieses Mal zuerst in den Whirlpool, aus dem nach und nach alle Franzosen vertrieben wurden. Als auch der zweite Whirlpool in unserer Hand war, Wurde die Sauna  gestürmt. Nach einiger Zeit wurde es auch den Letzten zu warm und so traf man sich einen Stock tiefer in einem großen Becken wieder. Zum Schluss wurden wir dann auch noch von den netten Bademeistern aus der Schwimmhalle heraus begleitet, weil wir uns so „gut“ benommen hatten. Zum Dank und aus Zeitmangel und da alle Kabinen blockiert waren, zogen wir uns fast alle nicht in den Umkleiden, sondern vor den Schränken um. Dann ging‘s auch schon wieder nach Hause.

Abends wurde es dann spannend. Kurzerhand organisierten Hasso und ein paar andere ein Matratzenrutschen Wettrennen, das über zwei Stockwerke ging. Zunächst sah es ganz gut aus doch dann gab es auch schon den ersten Unfall, bei dem die kleine Barbara noch mal „mit einem blauen Auge“ davon kam und wir zum Glück nicht noch mal in Krankenhaus fahren mussten. Im spannenden Finale besiegte dann schließlich Christoph knapp im dunkeln Thorsten und so schlug der VKL den KSK. 

Am nächsten Tag war mehr Auswahl an Aktivitäten geboten. Wer wollte konnte unter Leitung von Micha und David paddeln gehen. Die anderen konnten ihren Tag frei nach Lust und Laune gestalten. Da die Paddelgruppe mit Micha und David zwei eher flexible Übungsleiter gefunden hatten, wurde auch schon nach wenigen Minuten Fahrt entschieden, den Pique zu paddeln, der so gut wie nie Wasser hatte und eher höheres Wildwasser war. So zogen sich die ersten vier Paddler für ihre Entdeckungstour, auf dem noch von unserem Team unentdeckten Bach, um. Nachdem die unerschrockenen Paddler Micha, David, Phillip und Wiebke wieder wohlbehalten an der Ausstiegstelle auftauchten, wurden sie von den anderen empfangen und die Tour ging weiter zum eigentlichen Bach, dem Adour. An der Slalomstrecke angekommen, wurde diese erstmal in Augenschein genommen und anschließend noch ein Stück weiter nach oben gefahren, wo die Tour starten sollte. Einige Schwimmer und Wellen später war die Paddeltour auch schon vorbei und es ging spät abends, nachdem Micha, David und Phillip noch ein weiteres Stück dieses Flusses gepaddelt waren, nach Hause.

Die Anderen verbrachten ihren Tag entweder mit viel Entspannung beim Lesen oder Songtexte schreiben. Doch nicht jeder wollte sich auf die faule Haut legen. Eine kleine Gruppe machte am Vormittag Luchon unsicher. Die Action-Freunde unter ihnen kamen später auf die Idee auf der schlammigen Wiese, die vor unserem Haus gelegen war eine wilde Runde Rugby zu spielen. Erst führte das Team der barbarischen Jungs, die aus Jonas, Hasso und Thorsten bestand, doch kaum hatten sie sich verguckt, holten die Grazien, darunter Johanna, Paula, Nina, Philo und Jan, ihr erstes Tor ein.  Die zuvorkommenden, charmanten Grazien, ließen die Jungs natürlich nur aus reinster Freundlichkeit  mit einem Punktestand von 7:2 am Ende gewinnen. Total eingesaut und erschöpft, beschlossen sie sich im eiskalten nahe gelegenen Pique zu erfrischen.

Auch in den folgenden Tagen ging es actionreich weiter. So machten wir auf dem Weg zum Pallaresa noch einen kleinen Zwischenstopp an einem kleinen Berg, den dann einige besonders mutige Paddler mit ihren Booten herunter snow-boateten. Am Fluss angekommen teilte sich die Gruppe auf, wobei die Anfänger direkt zur Slalomstrecke fuhren und die Fortgeschrittenen weiter oberhalb einstiegen. Zuerst sah alles gut für die Fortgeschrittenen Paddler aus, schon nach einigen Kurven und hohen Wellen, wurde es den ersten zuviel und einigen ging es nicht gut und so mussten sie die tour leider abbrechen. Auch bei den Anfängern lief nicht alles glatt. Nach einem Schwimmer von Johannes machte den Übungsleitern sein Boot einige Probleme und die Verfolgungsjagd war eröffnet. Erst nach einigen Kilometern konnten sie das Boot einfangen und bergen, doch leider kam für Johannes’ Paddel jede Hilfe zu spät- Es war auf und davon. Als später auch die Fortgeschrittenen an der Slalomstrecke ankamen machte David mit den Anfängern ein kleines Extratraining. „Wie schwimme ich richtig ab?“

Am nächsten Tag wurde es noch mal richtig spannend für die Anfänger. Wir paddelten die wunderschöne Pallaresa-Schlucht, die es jedoch paddeltechnisch in sich hatte und so gab es auch an diesem Tag einiges zu tun für die Übungsleiter. Genau wie der Tag zuvor endete auch dieser mit einem Zwischenfall. Nachdem Jonas sich um einige Schwimmer gekümmert hatte, musste er zurück zu seinem Boot und auf dem Weg dorthin passierte es: Er wollte von einer kleinen Klippe ins Wasser springen doch leider war dort nicht nur Wasser sondern auch ein Stein. Auf diesem landete er unsanft und zog sich, wie wir später erfahren sollten, eine tiefe Platzwunde zu. So teilte sich die Gruppe schon wieder auf. Erstens die, die mit Jonas ins Krankenhaus fuhren, zweitens die, die noch in einem Canyon klettern gingen und die, die direkt nach Luchon zurück fuhren.

Am letzten Abend ging es ans packen und auch in der Küche gab es einiges zu tun. So wurden Frikadellen für die ganze Mannschaft gemacht, die am nächsten Tag den Proviant ausmachen sollten. Schnell ging der schöne Paddelurlaub zu ende und wie auch die Tage zuvor wurde auch der Abreisetag gelungen. Nachdem das Haus aufgeräumt war fuhren wir Richtung Biarritz zum surfen im Kajak. Als das OK der Übungsleiter gegeben war, durften sich auch die etwas Erfahrenen in ihre Boote schwingen und das surfen auch mal ausprobieren.

Nass und mit einigen Steinen vom Strand wurde es sich umgezogen und das Essen der Frikadellen mit Baguette konnte beginnen. Nachdem alle satt und zufrieden waren ging es in die Busse und die endgültige Heimreise wurde angetreten.

Ein Bericht von: Wiebke E., Johanna H., Paula W. und Lisa H.

 

Ostern2009 01
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 Abendessen in unserem Haus
 Erstes Paddeln auf dem Lot
 Spielen auf dem Tarn
Ostern2009 04 Ostern2009 05 Ostern2009 06
 Wildwasser auf dem Salat
 Auf der Slalomstrecke in Sort
 Die Welle auf dem Noguera Pallaresa in Sort
Ostern2009 07 Ostern2009 08 Ostern2009 12
 Die Ganze Gruppe auf einem sonnigen Pass  Brandungssurfen in Biarritz
 Wellensurfen auf dem Esera
Ostern2009 09 Ostern2009 10 Ostern2009 11
 Ruhige Bootsrutschen
 Snowboaten auf dem Weg in spanische Tal  Canyoing am Rande des Pallaresas

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. August 2010 )
 
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