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Wann
war der Verein schon mal pünktlich? Erst sah es aus, als könnten wir wirklich
pünktlich losfahren. Doch da hatten wir die Rechnung nicht mit dem KSK gemacht.
Oh..!! Nachdem dann auch die Krefelder eingetroffen waren, konnte es losgehen.
Aber Halt! Gerade auf der Autobahn, bemerkte Hansi, dass die Playstation und
die wichtige Pomade vergessen wurden. Also schnell los zu Hansis Wohnung mitten
in die Kölner Innenstadt. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann auch für den
letzten Bus los in die französischen Pyrenäen.
Die Fahrt, spannend wie immer,
es wurde dunkel, es wurde hell, ein neuer Tag brach an! Wie durch ein Wunder
waren wir die Ersten am Tarn. Selbst gegen Michas allseits bekannten Bleifuß,
hatten Hansi und Roman sich durchgesetzt. Der Bäcker wurde leeeeeeeer gekauft
und es ging los nach Les Vignes zu einem
sonnigen Frühstück. Nach langem und ausgiebigem Frühstück, zogen sich alle um
und es ging auf den ersten Fluss der zwei Wochen. Nach einer leckeren
Erbsensuppe, ging es in das von Hansi ausgesuchte 2-Sterne-Hotel. Abends ging
es noch in eine Kneipe, um den Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Als
dann auch der Rest der noch wachen Kanuten mit einem „freundlichen“ ‘ I’ts time
to sleep now!!! ‘ von einem komischen
alten Franzosen zur Ruhe ermahnt worden war, wurde es langsam ruhig im Hotel.
Am nächsten morgen ging es für die Anfänger wandern und die Fortgeschrittenen
durften mit auf dem Lot paddeln gehen. Um 0.00 Uhr gab es dann ein Wiedersehen
in Bagnères de Luchon. Wie konnte es auch anders sein, es gab Nudeln mit
Tomatensauce!
Am
Dienstag ging es für die Übungsleiter und deren Helfer auf den Esera (WW
III-IV). Nachdem die Tour für die Helfer beendet war und sie ausgestiegen
waren, ging es für die Übungsleiter weiter durch die Schlucht.
Nach
zwei weiteren spannenden Paddeltouren, unter anderem eine bei der erst die
Anfänger eine Stunde, vielleicht auch mehr, auf die Fortgeschrittenen und
Übungsleiter warten mussten und dann auch die Fortgeschrittenen gefühlte 5 Stunden
auf die Anfänger warten mussten, war ein „freier Tag“ eingeplant. An diesem Tag
hatte Hansi für uns eine „wunderbare“ Wanderung geplant, bei der wir durch 50cm
hohen Schnee wandern mussten und es einiger Abstürze gab. „ Ich hatte meinen
ersten Absturz mit 16, auf einer Schneewanderung!“
Auch
am nächsten Tag gingen wir nicht paddeln, sondern wollten Babsi vom Flughafen
in Toulouse abholen und anschließend zusammen in eine Therme in der Nähe
schwimmen gehen. Während der Bus von Hansi, Babsi am Flughafen abholte, fuhren
die übrigen Busse in die Innenstadt von Toulouse. Zur verabredeten Zeit waren
genau diese Busse an der verabredeten Therme. Und wer war natürlich wieder
einmal nicht pünktlich? Genau, Hansi mit seinem Bus. Wie sich später
herausstellte war sein Bus auch noch in die Innenstadt von Toulouse gefahren,
um Babsi einen Bikini zu besorgen, da sie nicht damit gerechnet hatte, dass wir
direkt an ihrem Anreisetag schwimmen gehen würden. Als sie dann endlich an der
Therme ankamen, und wir schon fast im Schwimmbad waren, stellte sich raus, dass
leider keine Badeshorts in dieser Therme erlaubt waren und so fuhren wir wieder
nach Luchon.
Am
nächsten Tag ging es dann wirklich in die Therme nach Bagnères de Bigorre, die
wir auch letztes Jahr schon besucht hatten und bei der wir auch schon letztes
Jahr schon beinahe rausgeflogen wären. Natürlich ging es auch dieses Mal zuerst
in den Whirlpool, aus dem nach und nach alle Franzosen vertrieben wurden. Als
auch der zweite Whirlpool in unserer Hand war, Wurde die Sauna gestürmt. Nach einiger Zeit wurde es auch den
Letzten zu warm und so traf man sich einen Stock tiefer in einem großen Becken
wieder. Zum Schluss wurden wir dann auch noch von den netten Bademeistern aus
der Schwimmhalle heraus begleitet, weil wir uns so „gut“ benommen hatten. Zum
Dank und aus Zeitmangel und da alle Kabinen blockiert waren, zogen wir uns fast
alle nicht in den Umkleiden, sondern vor den Schränken um. Dann ging‘s auch
schon wieder nach Hause.
Abends
wurde es dann spannend. Kurzerhand organisierten Hasso und ein paar andere ein
Matratzenrutschen Wettrennen, das über zwei Stockwerke ging. Zunächst sah es
ganz gut aus doch dann gab es auch schon den ersten Unfall, bei dem die kleine
Barbara noch mal „mit einem blauen Auge“ davon kam und wir zum Glück nicht noch
mal in Krankenhaus fahren mussten. Im spannenden Finale besiegte dann
schließlich Christoph knapp im dunkeln Thorsten und so schlug der VKL den
KSK.
Am
nächsten Tag war mehr Auswahl an Aktivitäten geboten. Wer wollte konnte unter
Leitung von Micha und David paddeln gehen. Die anderen konnten ihren Tag frei
nach Lust und Laune gestalten. Da die Paddelgruppe mit Micha und David zwei
eher flexible Übungsleiter gefunden hatten, wurde auch schon nach wenigen
Minuten Fahrt entschieden, den Pique zu paddeln, der so gut wie nie Wasser hatte und eher höheres
Wildwasser war. So zogen sich die ersten vier Paddler für ihre Entdeckungstour,
auf dem noch von unserem Team unentdeckten Bach, um. Nachdem die
unerschrockenen Paddler Micha, David, Phillip und Wiebke wieder wohlbehalten an
der Ausstiegstelle auftauchten, wurden sie von den anderen empfangen und die
Tour ging weiter zum eigentlichen Bach, dem Adour. An der Slalomstrecke
angekommen, wurde diese erstmal in Augenschein genommen und anschließend noch
ein Stück weiter nach oben gefahren, wo die Tour starten sollte. Einige
Schwimmer und Wellen später war die Paddeltour auch schon vorbei und es ging
spät abends, nachdem Micha, David und Phillip noch ein weiteres Stück dieses
Flusses gepaddelt waren, nach Hause.
Die
Anderen verbrachten ihren Tag entweder mit viel Entspannung beim Lesen oder
Songtexte schreiben. Doch nicht jeder wollte sich auf die faule Haut legen. Eine
kleine Gruppe machte am Vormittag Luchon unsicher. Die Action-Freunde unter
ihnen kamen später auf die Idee auf der schlammigen Wiese, die vor unserem Haus
gelegen war eine wilde Runde Rugby zu spielen. Erst führte das Team der
barbarischen Jungs, die aus Jonas, Hasso und Thorsten bestand, doch kaum hatten
sie sich verguckt, holten die Grazien, darunter Johanna, Paula, Nina, Philo und
Jan, ihr erstes Tor ein. Die
zuvorkommenden, charmanten Grazien, ließen die Jungs natürlich nur aus reinster
Freundlichkeit mit einem Punktestand von
7:2 am Ende gewinnen. Total eingesaut und erschöpft, beschlossen sie sich im eiskalten
nahe gelegenen Pique zu erfrischen.
Auch
in den folgenden Tagen ging es actionreich weiter. So machten wir auf dem Weg
zum Pallaresa noch einen kleinen Zwischenstopp an einem kleinen Berg, den dann
einige besonders mutige Paddler mit ihren Booten herunter snow-boateten. Am
Fluss angekommen teilte sich die Gruppe auf, wobei die Anfänger direkt zur
Slalomstrecke fuhren und die Fortgeschrittenen weiter oberhalb einstiegen.
Zuerst sah alles gut für die Fortgeschrittenen Paddler aus, schon nach einigen
Kurven und hohen Wellen, wurde es den ersten zuviel und einigen ging es nicht
gut und so mussten sie die tour leider abbrechen. Auch bei den Anfängern lief
nicht alles glatt. Nach einem Schwimmer von Johannes machte den Übungsleitern
sein Boot einige Probleme und die Verfolgungsjagd war eröffnet. Erst nach
einigen Kilometern konnten sie das Boot einfangen und bergen, doch leider kam
für Johannes’ Paddel jede Hilfe zu spät- Es war auf und davon. Als später auch
die Fortgeschrittenen an der Slalomstrecke ankamen machte David mit den
Anfängern ein kleines Extratraining. „Wie schwimme ich richtig ab?“
Am
nächsten Tag wurde es noch mal richtig spannend für die Anfänger. Wir paddelten
die wunderschöne Pallaresa-Schlucht, die es jedoch paddeltechnisch in sich hatte
und so gab es auch an diesem Tag einiges zu tun für die Übungsleiter. Genau wie
der Tag zuvor endete auch dieser mit einem Zwischenfall. Nachdem Jonas sich um
einige Schwimmer gekümmert hatte, musste er zurück zu seinem Boot und auf dem
Weg dorthin passierte es: Er wollte von einer kleinen Klippe ins Wasser
springen doch leider war dort nicht nur Wasser sondern auch ein Stein. Auf
diesem landete er unsanft und zog sich, wie wir später erfahren sollten, eine
tiefe Platzwunde zu. So teilte sich die Gruppe schon wieder auf. Erstens die,
die mit Jonas ins Krankenhaus fuhren, zweitens die, die noch in einem Canyon
klettern gingen und die, die direkt nach Luchon zurück fuhren.
Am
letzten Abend ging es ans packen und auch in der Küche gab es einiges zu tun.
So wurden Frikadellen für die ganze Mannschaft gemacht, die am nächsten Tag den
Proviant ausmachen sollten. Schnell ging der schöne Paddelurlaub zu ende und
wie auch die Tage zuvor wurde auch der Abreisetag gelungen. Nachdem das Haus
aufgeräumt war fuhren wir Richtung Biarritz zum surfen im Kajak. Als das OK der
Übungsleiter gegeben war, durften sich auch die etwas Erfahrenen in ihre Boote
schwingen und das surfen auch mal ausprobieren.
Nass
und mit einigen Steinen vom Strand wurde es sich umgezogen und das Essen der Frikadellen
mit Baguette konnte beginnen. Nachdem alle satt und zufrieden waren ging es in
die Busse und die endgültige Heimreise wurde angetreten.
Ein
Bericht von: Wiebke E., Johanna H., Paula W. und Lisa H.
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Abendessen in unserem Haus
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Erstes Paddeln auf dem Lot
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Spielen auf dem Tarn
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Wildwasser auf dem Salat
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Auf der Slalomstrecke in Sort
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Die Welle auf dem Noguera Pallaresa in Sort |
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| Die Ganze Gruppe auf einem sonnigen Pass |
Brandungssurfen in Biarritz
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Wellensurfen auf dem Esera |
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Ruhige Bootsrutschen
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Snowboaten auf dem Weg in spanische Tal |
Canyoing am Rande des Pallaresas |
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