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Viel im Boot und kaum im Bett
Wo
sind die restlichen Boote? Welche Spritzdecken müssen mit? Wieviele
Leute sind mit am Start? Wo ist der Wanderwart und wer zum Teufel ist
die Freundin von Till? Mittwochabend,
20.00 Uhr: Micha hat alles fest im Griff. Die Vorbereitungen für die
diesjährige Holstein Fahrt laufen auf Hochtouren.
24
Stunden später: Eine illustre Truppe, ein Bus, ein Hänger, gute Laune
und ein Städtchen mit Namen Lensahn. Hubertus, wir sind wieder da!
Schnell die Zelte aufgebaut, den Magen gefüllt und dann, endlich, ein
vertrautes Geräusch: PLÖPP!
Ach ja, wer plöppt, der trinkt. Ist doch
klar!Nächster
Morgen: Wir sind doch hier um Sport zu treiben. Also: Frühstück,
losfahren und endlich lospaddeln. Unser Ziel: Plön! Der Wettergott ist
uns gnädig, Osram strahlt mit voller Kraft. Da lacht das Paddlerherz.
Die Abendlocation noch schnell aus dem Boot klargemacht, dann endlich
wieder PLÖPP. Der Abend sollte lang werden.Mittlerweile
hat sich auch die vermeintliche Freundin von Till zu erkennen gegeben.
Man fand sie am Ortseingang von Lensahn. Es ist Freitagabend, 20.30 Uhr.
Wir befinden uns beim Abendessen vor traumhafter Kulisse. Da fällt die
Entscheidung schon mal schwer.
Silbermoraine, Edelmaraine – oder wie
heißt der Fisch noch gleich, Harry? Egal, Hauptsache lecker. Die
Nachzügler befinden sich zu dieser Zeit kurz vor Eutin. Die können
warten, ein Bier geht noch, PLÖPP. Die Nachhut ist auf dem Marktplatz
von Eutin angekommen, allerdings inklusive Twingo uups! OK, Parkplatz
gefunden, Brauhaus ebenfalls. 22.00 Uhr: Zusammenführung geglückt. Die Wiedersehensfreude ist riesig, PLÖPP, das muss gefeiert werden! Eine
halbe
Ewigkeit später, es regnet mittlerweile in Strömen: Hansis
Schwedenfeuernacht Teil 1 kann beginnen. Wenn so ein Schwedenfeuer erst
mal so richtig durchzieht ... ! Super auch, dass der Wind von vorne
kommt. Hubertus Carport überlebt das Spektakel nur knapp. Wer hat
eigentlich die Schwedenfeuerreste vor den Zelten verteilt? Egal, war ein
schöner Abend.Samstag
früh, 8.15 Uhr: Fünf Personen auf dem Weg zum Fischmarkt, auf der Suche
nach der perfekten Scholle. Gefunden, gekauft und zurück nach Lensahn
zum Frühstück. Wir haben doch keine Zeit. Schnell die Sachen gepackt,
losgefahren und rein in die Boote. STOP! Schade Micha. Nach einigem
Suchen und Durchzählen steht fest: Ein Boot zu wenig. Aber das ist für
unseren Micha doch kein Problem. Nach einem kurzen Abstecher nach
Lensahn hat Micha seine Gruppe dann mitten auf der Plöner Seenplatte
wiedergefunden. Hättest du den Busschlüssel vielleicht doch mitnehmen
sollen? Ach quatsch, wer braucht schon ne Spritzdecke. Gemeinsam geht’s
also weiter Richtung Preetz. Kurz vor dem Ziel, Arbeitsteilung der
besonderen Art. Für die Einen heißt es Kaffeepause in der Sonne, für die
Anderen, Bus holen mit Fritz. Schließlich trifft man sich wieder um bei
Bläck Föös und Gruppenkuscheln im Bus die Heimreise nach Lensahn
anzutreten. Es hätten schon noch ein paar Leute mehr in den Bus gepasst,
oder?!
Bei
Hubertus angekommen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Karin,
Volker und der Rest der Truppe haben das Carport bereits in neuem Glanz
erstrahlen lassen. Um dem würdig zu sein, müssen wir wohl alle dringend
unter die Dusche. Schließlich läutet ein PLÖPP den Abend ein. Die
perfekte Scholle vom Vormittag, perfekt zubereitet, schmeckt auch
perfekt. Dazu ein Stückchen Seelachs und ein Hering, da lacht das Herz.
Unvergessen auch die Rote Grütze nebst Vanillesoße.22.00
Uhr: Zeit für Hansis Schwedenfeuernacht Teil 2. Natürlich kommt auch
heute der Wind wieder von vorn. Endlich, es darf geklampft werden: Der
VKL, ein Chor vor dem Herrn. Keine Melodie scheint uns zu schwer. Bei
„Loosing my Religion“ geben wir endgültig alles. Zwischendurch darf ein
PLÖPP natürlich nicht fehlen. Schließlich muss die Stimme geölt werden.
Unzählige Stunden und Lieder später noch ein letztes PLÖPP um 3 Uhr in
der Früh, dann endlich: Gute Nacht!
Stress
am Morgen – doch nicht bei uns. Erstmal gibt’s Rote Grütze und
Vanillesoße für alle. So viel Zeit muss sein. Danke Micha, wir hatten
Spaß. Nach dem Frühstück heißt es Klamotten packen, Hütte aufräumen und
den ganzen Kram in den Autos verstauen. Auf dem Weg nach Preetz noch
eben Vater Rabenhorst in Eutin einladen und schon kanns losgehen. Wir
sind gut in der Zeit, schließlich ist es erst 14.00 Uhr als wir auf dem
Wasser sind und bis Kiel ist ja auch gar nicht so weit. Die Schwentine,
prinzipiell ein traumhafter Bach. Wären da nicht das Wehr Nr. 1, das
Wehr Nr. 2 und der Baum. Die Stimmung ist super. Endlich Gewitter und
Regen. Die Pause fällt buchstäblich ins Wasser – der Puls steigt langsam
aber sicher auf 200. Aber wir sind ja schließlich auch nicht zum Spaß
hier.19.00
Uhr: Ankunft in Kiel, der Zeitplan hinkt. Dennoch, der Tag war super.
Brotzeit am Kieler Hafen, so viel Zeit muss sein. Hier trennen sich
schließlich unsere Wege. Der Bus fährt Richtung Heimat, der Fritz den
Rest nach Preetz. Der Fiesta fährt jetzt auch nach Leverkusen, der
Twingo zunächst noch nach Eutin. Drei Autos, drei Strecken, da sind wir
flexibel.Keine
Ahnung wann, aber schließlich trifft man sich am Bootshaus wieder.
Gibt’s eigentlich noch Rote Grütze, Micha? Nur kein Stress mitten in der
Nacht. Schnell noch Tschüss gesagt und ab geht’s ins heimische Bett.
Schlafen, schlafen, schlafen.
Ein Bericht von: Ina H.
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| Siggi umträgt ihr Boot |
Dunkle Wolken ziehen am Himmel auf |
Eine kleine Verschnaufspause |
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| Abendliches Fischessen |
Sandra paddelt auf dem Flachwasser |
Hans-Christian im Seekajak |
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| Harry, Wolfgang und Michael |
Jonas, Reinhard & Christine und Michael |
Natürlich gab es auch jemand der kochte |
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| Kleine Küken |
Unsere Gruppe vor einem Rundfahrtschiff |
Reinhard |
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| Umtragestelle |
Pause am Wasser |
Sandra und Harry |
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| Die Gruppe auf einem See |
Reinhard und Christine |
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| Singen mit Reinhard an der Gitarre... |
...mit Schwedenfeuer |
Einige der Wanderfahrergruppe |
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