Verein für Kanusport Bayer Leverkusen


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Kanu-Camp (JEM) 06 Drucken E-Mail
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Geschrieben von David Seehausen   
Mittwoch, 30. August 2006

Wir, die Kanu-Camp Teilnehmer sind seit dem 8. Juli wieder zurück aus unserem 2 wöchigen Aufenthalt in Guillestre bei Gap in den Seealpen in Süd-Frankreich. Mit dabei waren: Hans-Christian, Kathrin, Pascal, Niels, Sven, Jonas, Jonas, Nic, Markus, Wolfgang (Wolle) und David sowie Ina, Kristina und Carina vom Skiclub Bayer Leverkusen. In der zweiten Woche kamen dann noch Michael und Sonja nach, sowie Ulla mit einer Freundin, die aber nicht zum paddeln gekommen waren, sondern nur einen kurzen Abstecher zu unserem Camp gemacht hatten.

Niels WWIV
 Niels auf dem Guil im Wildwasser IV

Alles begann am Freitag abend um 20:30 an unserem Bootshaus. Wir packten unsere 2 Mannschaftzelte ein, die ca. 20 Boote, unser ganzes Gepäck, Geschirr und etliches mehr in unsere 2 Vereinsbusse und in 2 unserer Hänger. Dann ging die 14 Stunden Tour los und um 12 Uhr Mittags erreichten wir erschöpft den Campingplatz des diesjährigen Kanu-Camps. Wir suchten uns ein kleines Fleckchen direkt neben einem der Waschhäuser aus und schlugen erstmal unsere 2 Mannschaftzelte auf. Das eine davon diente uns als Essraum und Küche. Das andere wurde der Schlafplatz von einigen unserer männlichen Mitfahrer. Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir an den nahegelegenen Badesee um schwimmen zu gehen und Ball zu spielen. Als wir dann auch die Duschen getestet hatten gings auf zum Fußball gucken. Genauer gesagt zum Achtelfinalspiel Deutschland - Schweden. Gottseidank hatten einige Teilnehmer daran gedacht eine Sattelitenschüssel, Beamer und Leinwand mitzunehmen. Ansonsten hätten nun ca. 100 Leute vor einem kleinen Fernseher mit Französischer Übertragung gesessen. Nach dem Erfolg unserer Mannschaft wurde erst einmal gefeiert und zu abend gegessen. Danach begrüßten wir die Bergheimer, die zunächst nur zu dritt angereist waren und eine lange Reise hinter sich hatten.

Am nächsten Morgen waren wir wieder halbwegs fit und frühstückten erstmal groß. Danach ging es mit allen auf den See um den Anfängern das Grundwissen des Paddelns beizubringen. Am Nachmittag gings dann zusammen mit den Bergheimern auf die Durance, die direkt an unserem Platz lag. Wir paddelten eine recht kurze Strecke bis zum Campingplatz (WW 1-2). Insgesamt gab es mehr als 5 Schwimmer und so gab es für die Übungsleiter und Übungleiterhelfer nie langeweile. Nach und nach klappte es immer besser und die Schwimmer wurden weniger.
In den nächsten Tagen wurde das Gebiet um uns herum weiträumig abgepaddelt. Zu den Flüssen gehörten Guil, Claree, Durance, Guisane, Gyronde, Ubaye und Onde. Natürlich verbrachten wir auch immer viel Zeit auf dem See um die Rolle zu lernen (Wolle, Sonja und Jonas können sie jetzt), zu spielen oder zu schwimmen.

Da das Wetter außer an 2 Tagen immer super sonnig war konnte man auch regelmäßig sonnenbaden. Ich weiss nicht wie viel Liter Sonnencreme/-milch/-spray in dieser Zeit verwendet wurden, aber es werden schon einige gewesen sein. An manchen Tagen mussten man auch mal eine Slalomstrecke in Paddelsachen runterschwimmen, um die Angst vom kalten Wasser und dem Wildwasser etwas zu mindern. An paddelfreien Tagen hingegen wurde z.B. die Burg auf dem Mont Dauphin besichtigt.

Am Mittwoch der 2. Woche wurde ein Kanupoloturnier ausgetragen. Natürlich war auch der VKL bei den fast 10 Mannschaften vertreten. In der Vorrunde hatten wir zwei Spiele. Das Erste spielten wir grade noch 2 zu 2. Etwas peinlich, da Hans-Christian zuvor laut mit uns angegeben hatte. Naja wir hatten ja noch ein zweites Spiel, um uns in die Endrunde am nächsten Tag zu spielen. Beim zweiten Spiel traten aber unsere Gegner nicht an - die schienen Angst vor uns bekommen zu haben - sodass das Spiel 1:0 gewertet wurde. Trotz der mageren Ergebnisse kamen wir noch gerade mit unserem 4. Platz in die Endrunde, ins Halbfinale gegen "Schlechtwetterfront." Die heizten uns auch direkt mächtig ein und man merkte: Die spielen nicht zum ersten Mal Kanupolo. So bekamen wir auch promt das erste Gegentor. Übrigends: Die Tore waren unsere Bierbänke, die an beiden Enden am Ufer aufgestellt waren. Dank unserem starken "Einkauf" Maik, der bei seiner Uni in Kassel spielte wurde unser Spiel stärker und Micha schoß das 1:1. In der Nachspielzeit schaffte David noch das 2:1 und das Spiel war somit gewonnen. Dank nochmal an unsere tüchtigen Fans, die uns mit:" V-K-L, V-K-L" anfeuerten. Damit waren wir im Finale und mussten gegen die U100 antreten. Die hatten das Halbfinale mit 1:0 gewonnen. Das Spiel gewannen wir trotz dem "Bomber" (<-Insider) mit 3:0 (glaub ich). Als Belohnung bekam jeder einen Paddelkarabiner im Wert von 13 € (Siehe Foto).

Nach der Siegerehrung, während des Kanutenballs der an diesem Abend stattfand, gab es einige Vorführungen und die Fahrtenleitertaufe für alle neuen Fahrtenleiter. Hansi, Markus und eigentlich auch Michael waren neu, aber nur Hansi und Markus ließen sich "taufen". Wie auf den Bildern (unten) zusehen, war dies eine ekelhafte und klebrige Angelegenheit. Sie wurden mit Öl, Ketchup, Mehl und Matsche aus dem See überschüttet. Sie konnten sich dabei auch nicht wehren, da immer zwei Fahrtenleiter an den Armen mit einem Paddel verbunden waren und sich so nicht bewegen konnten. Danach wurde erst einmal im See gebadet. Nachdem sich alle wieder trockene Klamotten angelegt hatten begann Markus noch mit seinen Feuerspuckkünsten.

An diesem für uns letzten Abend gab's dann nochma ne große Party direkt bei uns vorm Zelt. Der T5 wurde vorgefahren und die Musik so laut aufgedreht, dass einige von uns sich fragten, warum wir an diesem Abend nur eine Beschwerde bekamen. Denn normalerweise bekamen wir schon so jeden Tag mindestens eine Beschwerde. Und diesmal war die Musik um einiges lauter. Bis 4 Uhr in der früh wurde getanzt und gesungen (gegrölt).


Am letzten Tag dann fuhren Markus, Michael und David nochmal den Guil (WW 3-4). Markus musste schon am bekannten "Schlitz" aussteigen, da er Schmerzen im Ellenbogen hatte und sein Paddel kaum noch ziehen konnte. Die restliche Truppe war zu der Zeit noch im Klettergarten. Vorher wurden schon die Zelte abgebaut und die Taschen gepackt. Um 21 Uhr wurde sich noch von allen verabschiedet. Dann ging's auch direkt los in die Innenstadt von Guillestre. Dort gingen wir noch zusammen mit den Mehlemer Kanuclub Pizza essen. Als alle fertig gegessen hatten gings auf die Reise nach Leverkusen. Dann wurden noch die Boote geputzt, die Zelte und das Geschirr verstaut, sich verabschiedet und dann ging's wieder ab nach Hause.

Ein Bericht von: David S.

 

 20060711-Ankunft klein 

 20060711-Einstieg klein  20060711-Ina klein
 Mit dem Bulli auf dem Camping Plazu  Am Einstieg der Durance
 Ina
 20060711-Party im Zelt klein  20060711-Platz klein  20060711-Micha WWIV klein
 DasJugendzelt  Entspannen auf unserem Platz  Micha auf dem Guil
 20060711-Schlucht Ende klein  20060711-Markus WWIV klein  20060712-David Welle klein
 Schluchtausgang  Markus auf der Ubaye
 David beim Backsurf auf der Durance
 20060712-Sieger klein  20060712-Kanutenball 2 klein  20060712-Kanutenball klein
 Das Kanupoloteam
 Party am letzten Abend
 Fahrtenleitertaufe von Hansi und Markus
 20060721-Deutschland Fanbus klein  20060721-Kanupoloturnier klein  20060721-See klein
 Weltmeisterschaft im eigenen Land
 Kanupoloturnier  Unser Campin Platz See
 20060721-Wasser im Zelt klein  20060721-Wassereinbruch klein  20060721-Niels WWIV klein
 Überschwemmung im Zelt und vor dem Zelt nach heftigen Regengüssen  Niels auf dem Guil
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. August 2010 )
 
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