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Bericht zur 2. Bezirksjugendfahrt in Leverkusen vom 15.-17. September 2006
Am Freitag den 15. September war es endlich soweit. Die Zweite Bezirksjugendfahrt des Bezirks IV in NRW und auch damit die Erste Bezirksjugendfahrt des VKL begann. Um 15:00 Uhr trafen sich die ersten Jugendlichen des VKLs, da noch einiges vorbereitet werden musste. Nun wurde der große Clubraum weiter geschmückt und einige Zettel befestigt.
Am Vortag hatten wir den größten Teil schon gemacht. Dann musste das Mannschaftszelt aufgebaut werden, die Getränke gekauft und ausgeladen werden und noch einiges mehr. Gegen 17:00 Uhr trafen die ersten Vereine ein und quartierten sich direkt mal auf dem Zeltplatz ein. Zwar wurde gesagt, man solle sich nicht direkt in die Mitte quartieren, sondern schön an den Rand, damit die restlichen Vereine auch noch genug Platz haben, aber einige Vereine hatten das irgendwie "ausversehen" überhört . Naja kann ja ma passieren. Nachdem alle Vereine so langsam eingetrudelt waren, wurde erstma gegessen: Nudeln mit Tomatensoße zusammen mit den Mehlemer Kanuclub. Zwar wussten wir ja eigentlich, dass es das gleiche Essen im Prinzip auch Sonntag haben würden, aber es gibt ja so wenig Gerichte, die man machen kann . Anschließend wurde die "Blackbox " aufgebaut. Das war eine Art Labyrinth, in dem man kaum Platz hatte und das (fast) vollständig dunkel war. 2 Tonnen wog es zusammen mit dem Hänger zusammen. Da hatten wir am Donnerstagabend Spaß das Ding um das Bootshaus zu schieben . Auf jeden Fall war es ziemlich lustig und Reihenweise wurde versucht einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Ich glaub der Rekord lag bei 46 sec. wenn ich mich nicht irre. Zwar holte man sich rote Knie, aber das war glaub ich nicht allzu schlimm. Am Abend wurde noch eine kleine Party im Bootshaus veranstaltet und dazu Paddelfilme auf der Leinwand von unserem Verein und von der JEM gezeigt.
Am Samstag wollten wir eigentlich erst so gegen 8:00 Uhr aufstehen. Und was is: Um halb Acht ungefähr fangen die Mädels aus unserem Zelt voll an zu labern. Zwar wurde sich lauthals beschwert, selbst von Hansi unserem 1. Vorsitzenden, aber die wollten einfach nich aufhören. Naja irgendwann kam dann "David die Kampfrolle" an und machte die Mädels erstma platt. Zwar wurde es dann noch lauter und die Beschwerden wurden auch lauter, naja es war ein Versuch wert.
Nachdem dann alle wach waren konnten wir ja auch aufstehen. Auch unsere "KANU-AG"-Mädels hatten eine Menge Spaß . Nach der morgendlichen Dusche wurde anschließend erstma das Frühstück vorbereitet und dann aßen wir alle zusammen an der Mauer vor unserem Bootshaus mit schönem Rheinblick und herlichem Wetter. Als alle für den weiteren Tag gestärkt waren wurde sich in einer Reihe aufgestellt, um die Gruppen für die Rallye einzuteilen. Zwar hatten wir eigentlich vorgehabt nur 8 Gruppen zu bilden und hatten extra Maßnahmen gegen willkürliche Gruppen getroffen, aber irgendwie gab es dann doch eine Gruppe "15 3/7 ". Tja kannma nix machen . Auf jeden Fall ging's dann los zu unserer Station in der Stadt. Nach einer Weile kamen schon die ersten Gruppen, über die wir uns erst einmal schlapp lachten, als sie anfingen zu singen (das Video kommt bald auch online: einmal uncutted und einmal cutted). Zwar hatten wir manchmal große Pausen, wo niemand kam, aber zum Schluss hatten wir drei Gruppen auf einmal, die dann leider teilweise warten mussten. Nach ca. 4 Stunden waren alle 8 Gruppen dann bei uns angekommen und wir konnten wieder zurück zum Club gehen. Ach ne, stimmt ja gar nich waren ja 9 Gruppen . Naja auf jeden Fall wieder am Bootshaus angekommen versuchte ich erstmal den Film irgendwie auf dem Computer zu überspielen, was aber nicht recht funktionieren wollte. Währenddessen bereiteten sich der Rest der Teilnehmer schonmal auf das Kanupoloturnier vor. Was schade war, dass leider irgendwie nicht alle mitbekommen hatten, dass dies Pflichtprogramm war. So waren nicht alle Gruppen anwesend sondern einige in der Stadt. Wir hatten trotzdem unseren Spaß aufm Wasser, auch wenn wir nicht allzu viel Wasser hatten. Es wurde Polo gespielt (versucht auf jeden Fall), geschwommen, gespielt, gesonnt und und und. Nach dem duschen wurden die Grille angefacht und kurz darauf wurden leckere Steaks, Rippchen und Würstchen gegessen. Natürlich gabs auch frisches Brot und viel Salat. Zwischendurch konnte man sich immer wieder rote Knie holen oder Pedalo fahren oder wie Sina (eines unserer jüngsten Mitglieder im Verein) die ganze Zeit auf der Matte rumspringen. Nach dem Essen wurden dann die Fragebögen korrigiert und im großen Clubraum wurden die Tänze zur Musik einstudiert. Hier und da hakte es noch, aber das war ja auch nicht so schlimm . Anschließend trafen sich alle im Clubraum und das Video vom Nachmittag wurde gezeigt. Es wurde öfters ma gelacht, da der Gesang nicht immer der Beste war . Danach ging's ans tanzen . Auch wenn die Hälfte aller Gruppen keine Koreographie vorbereitet hatten. Trotzdem wars recht lustisch. Wie die "Bine " durch die Luft flog (im Wahrsten Sinne des Wortes) und wie zu Dancing Queen und YMCA getanzt wurde. Danach gab's die Siegerehrung und für jeden leckre Preise . Danach ging die Party los. Zwar gab es wieder lauthalse Beschwerden, aber so is das nun ma, wenn man freiwillig den DJ macht . Nach der Party (so gegen halb 4 Uhr nachts), wurde noch in einer kleinen Runde auf unserem Balkon geplaudert und danach ging's ab in die Coje äh auf die Matratze oder die Isomatte.
Am nächsten Morgen wurden wir gottseidank erst etwas später aufgeweckt. Markus drohte uns einmal an: Falls wir in 5 Minuten nicht aufgestanden sind, kommt er uns mit nem Eimer Wasser nass machen. Zehn Minuten später steht Markus dann vorm Zelt und alle springen ruckartig hoch und ziehen sich an. Markus kommt zwar noch ins Zelt aber dieses Mal gab's keinen der nass wurde (<<wie etwa in Bergheim glaub ich ). Christian hatte noch die tolle Idee, seinen Kopf einfach ma so, zur Abkühlung, in den Eimer zu stecken . Na wenn's Spaß macht... Nach dem Frühstück ging's ans Boote packen und Leute glaubt mir: So'ne große "Kanu-Auto-Karavane " hab ich noch nicht gesehen, weder auf der JEM noch vor unserem Bootshaus noch irgendwo anders. Besonders die Gesichter einiger Leute auf den Bürgersteigen waren toll > <. Und das Beste war: Wir haben den größten Kreisverkehr in Leverkusen-Opladen dicht gekriegt! Auf jeden Fall für ne kurze Zeit. Als wir dann in Leichlingen an der Einstiegstelle eingestiegen waren mussten wa erstma warten, bis alle Busse und Autos, es waren insgesamt 14 !!+ 7 Hänger, umgesetzt waren. Dann ging's auf die Wupper. Auch wenn das Stück (14 km) recht langweilig war und wir wenig Wasser hatten, war es doch recht schön. Am Bootshaus wieder angekommen gab's lecker Nudel mit Tomatensoße. Dann wurden alle Zelte abgebaut (falls sie nicht schon vorher abgebaut waren) und das Bootshaus aufgeräumt . Um ca. 19:00 Uhr waren dann auch die letzten aus unserem Verein wieder zu Hause und die 2. Bezirksjugendfahrt damit zu Ende.
Also im großen und ganzen glaub ich war es eine recht gelungene BJF. Wir sehen uns dann spätestens wieder in Schlagstein im Februar 2007!!!
Danke nochmal an alle, die mitgemacht und mitgeholfen haben!
Ein Bericht von David Seehausen
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